Wir begannen unseren Tag mit einem obstigen Frühstück im RTN (Rwanda Telecentre Network) in Nyamata, woraufhin unsere wagemutige Reisegruppe zum nahegelegenen Genozid Memorial pilgerte. Schon kurz nach Betreten der ehemaligen Kirche, in welcher zur Zeit des Genozides in 1994 tausende von Menschen ermordet wurden, schwang die Stimmung um. Man konnte sowohl Blutspritzer, als auch Einschusslöcher in der Decke des Gebäudes sehen. Auch die Klamotten der Opfer waren auf dem Boden verteilt. Betroffen folgten wir unserem Guide in den weißgekachelten Keller der Kirche, wo Schädel und weitere Knochen in Vitrinen lagen. Am erschreckendsten war die Besichtigung der Massengräber, in denen unzählige Särge gestapelt waren, in die uns der Guide einen Blick werfen ließ. Schon beim Verlassen des Memorials kam bei vielen Schülerinnen und Schülern Gesprächsbedarf auf.
Zurück in der Unterkunft holte uns der Hunger ein und ein Teil der Gruppe machte sich auf den Weg zum Markt, während der andere Wasser besorgte. Gegen 15 Uhr, nach dem Essen und ein paar gemeischaftlichen Kartenspielen, hielt unser netter Gastgeber Paul einen Vortrag über das Computerzentrum (RTN), welches er 2004 gegründet hatte.
Danach führte unsere Gruppe ein ausgiebiges Gespräch über die Enticklung Ruandas, sowie den Völkermord. Durch die laut erklingenden Gesänge in der Nachbarschaft entschieden sich die ängstliche Antonia, die jammernde Joana, die bewunderswerte Bianca und die rätselhafte Rahel diesen Klängen nachzugehen. So machten sich die vier Schülerinnen auf den Weg zu einer nahegelegenen Kirche, aus der immer wieder Musik ertönte. Dort wurden sie sehr herzlich mit Liedern und Geklatsche willkommen geheißen und der gesamte Gottesdienst wurdefür sie von zwei Gemeindemitgliedern übersetzt.
Um 7 Uhr versammelten wir uns dann im Gemeinschaftsraum und kosteten gemeinsam mit Paul ruandisches Bier, während wir unsere Fangesänge für das Lehrerteam zum Besten gaben und natürlich nicht vergaßen unsere Maleria-Prophylaxe einzunehmen. Nach dem Abendessen, spielten wir noch einige lustige und packende Runden Werwolf (während Herr Frigger das Spiel nicht so ganz verstand). Danach fielen wir erschöpft ins Bett.
Geschrieben von Antonia C. und Bianca Z.
Freitag, 11. August 2017
Mittwoch, 9. August 2017
Day 4
Nach einem sehr schönen Abend und wieder einer sehr kurzen Nacht sind wir um 6:00 Uhr morgens aufgestanden, um uns den Sonnenaufgang anzuschauen. Um 7:00 Uhr haben wir uns mit unserem Guide getroffen, der uns durch den Akaguera Nationalpark geführt hat. Während der siebenstündigen Fahrt (irgendwann machte sich dann doch die Müdigkeit bemerkbar => weitere Schlafmethoden folgten) haben wir durch unseren Guide (und dem Buch von Frau Huff) unser Biologie-Wissen aufgefrischt. Angefangen mit einer Herde Zebras, über verschiedene Arten von Antilopen (häufigste Art: Impalas), Paviane und Warzenschweine, bis hin zu einem Krokodil gab es viel zu entdecken. Begeistert waren wir von den grasenden Nilpferden, die wir aus nächster Nähe betrachten konnten. Sehr amüsiert waren wir über einen Vogel, der anscheinend seine Modelkarriere auf dem Catwalk (Rücken des Nilpferdes) vorranbringen wollte. Löwen und Elefanten bekamen wir leider nicht zu Gesicht, dafür jedoch, wenn auch aus weiterer Entfernung, einige Giraffen (die Entdeckerin war auch mächtig stolz :) ).
Während unser Busfahrer den zahlreichen Schlaglöchern ausweichen musste, haben wir uns mit dem Guide die Zeit vertrieben, indem wir gegenseitig versuchten uns die jeweilige Landessprache näher zubringen (bsp.: Nilpferd = Ivuvu). Mit all den neuen Eindrücken gingen wir sehr begeistert, aber auch erschöpft aus dem Nationalpark raus. Bis wir in userer neuen Unterkunft in Nyamata ankamen lagen dann doch noch einige Stunden Busfahrt vor uns. Während die meiste Zeit alle geschlafen haben, wurde die Stimmung auf den letzten Kilometern dann durch lautstarken Gesang unsererseits aufrechtgehalten (gesungen wurde von Weihnachtsliedern über Grundschulliedern bis hin zu Fastnachtsliedern (teilweise im Kanon) alles!). Mal sehen, wann die Toleranzgrenze unseres Busfahrers und unserer Lehrer erreicht ist.
Geschrieben Joana T und Alina W.
Während unser Busfahrer den zahlreichen Schlaglöchern ausweichen musste, haben wir uns mit dem Guide die Zeit vertrieben, indem wir gegenseitig versuchten uns die jeweilige Landessprache näher zubringen (bsp.: Nilpferd = Ivuvu). Mit all den neuen Eindrücken gingen wir sehr begeistert, aber auch erschöpft aus dem Nationalpark raus. Bis wir in userer neuen Unterkunft in Nyamata ankamen lagen dann doch noch einige Stunden Busfahrt vor uns. Während die meiste Zeit alle geschlafen haben, wurde die Stimmung auf den letzten Kilometern dann durch lautstarken Gesang unsererseits aufrechtgehalten (gesungen wurde von Weihnachtsliedern über Grundschulliedern bis hin zu Fastnachtsliedern (teilweise im Kanon) alles!). Mal sehen, wann die Toleranzgrenze unseres Busfahrers und unserer Lehrer erreicht ist.
Geschrieben Joana T und Alina W.
Day 3
Nach einer missglückten Verkostung einer Papaya zum Frühstück, brachen wir vollbepackt in unserem Bus zum Genozid-Memorial-Centre in Kigali auf. Nach einer zum Nachdenken anregenden und beeindruckenden Tour durch das Museum, fuhren wir weiter zur Jumelage, um unser Gepäck gegen Zelte und drei Austauschschüler + Direktor auszutauschen. Von da an ging es in einem vollgequetschten Bus weiter Richtung Akagera National Park. Aufgrund starker Hungerbedürfnisse, hielten wir für einen kurzen Buffet-Stop an und luden uns die Teller mit Kochbananen, Kürbis und noch mehr Kochbananen voll. Nun stand uns mit einer Maximalgeschwindigkeit von 60 km/h die staubige Strecke nach Akagera vor. Da sowohl unsere Wasser- als auch die Obstvorräte aufgebraucht waren, besorgten wir uns neben 40 Liter Wasser auch Bananen, Passionsfrüchten, Baumtomaten, Sambusas (Teigtaschen), Ananas - und das Highlight des Tages, Zuckerrohr (2 Meter für 1 Euro). In den folgenden drei Stunden fand ein reger Speichelaustausch am Zuckerrohr statt, dessen Reste wir im Weitspuckwettbewerb auf die befahrene Straße spuckten (Opferzahl war gering).
Mit einem rotbestaubten Bus erreichten wir den idyllischen Zeltplatz auf der Hügelspitze Akageras an der Grenze zu Tanzania direkt an einem See, dessen Name mit I beginnt (Danke Herr Michel) (Nachtrag: Ihema). Da wir noch genau 10 Minuten hatten, bevor die Sonne wie jeden Tag um 18 Uhr unterging, begann ein rasender Zeltaufbau-Stress. Kaum war es dunkel, betrachteten wir stolz unseren Hexenkreis aus Zelten.
Danach, ihre herausragenden Pfadfinder-Skills demonstrierend, rettete Louise uns mit einem wärmenden Feuer vor dem Wind. Ein Abendessen aus Früchten (für viele die erste Baumtomaten-Erfahrung) und Sambusas später, gesellten sich alle ans Lagerfeuer. Wir ließen den Abend ausklingen, indem wir von Stille Post über Systeme Raten schließlich zur Liederkreation kamen, die alle sehr erquickte. Ein äußerst abendteuerlustiger und erfüllender Tag.
Geschrieben von Malin und Roshana.
Mit einem rotbestaubten Bus erreichten wir den idyllischen Zeltplatz auf der Hügelspitze Akageras an der Grenze zu Tanzania direkt an einem See, dessen Name mit I beginnt (Danke Herr Michel) (Nachtrag: Ihema). Da wir noch genau 10 Minuten hatten, bevor die Sonne wie jeden Tag um 18 Uhr unterging, begann ein rasender Zeltaufbau-Stress. Kaum war es dunkel, betrachteten wir stolz unseren Hexenkreis aus Zelten.
Danach, ihre herausragenden Pfadfinder-Skills demonstrierend, rettete Louise uns mit einem wärmenden Feuer vor dem Wind. Ein Abendessen aus Früchten (für viele die erste Baumtomaten-Erfahrung) und Sambusas später, gesellten sich alle ans Lagerfeuer. Wir ließen den Abend ausklingen, indem wir von Stille Post über Systeme Raten schließlich zur Liederkreation kamen, die alle sehr erquickte. Ein äußerst abendteuerlustiger und erfüllender Tag.
Geschrieben von Malin und Roshana.
Montag, 7. August 2017
Day 2
Der zweite Tag begann um 7.30 Uhr mit einem relaitv ausgiebigem Frühstück. Neben Obst, Kaffee, Eier und einem köstlichen Käse (den nur ein mutiger Schüler aß), gab es auch Kartoffeln und etwas das aussah wie Gulasch. Kurz danach ging es zum Partnerschaftsbüro, wo wir sehr freundlich in Ruanda begrüßt wurden. Geld musste auch noch getauscht werden, was dann in einem etwas ominös aussehenden Büro getan wurde. Schlussendlich sind wir da als Millionäre raus, aber leider in RWF.
In dem muckeligen Bus der die Gruppe am abend zuvor auch am Flughafen abgeholt hatte, ging es auf eine sehr spannende Stadtrundfahrt mit
einem Zwischenstop in einem Centre, wo Straßenkindern traditionelle Tänze und Trommeln näher gebracht werden. Dort durften einige Schüler auch selbst mal Trommeln und Tanzen mussten sowieso alle.
Bevor wir uns zum packenden Länderspiel zwischen Ruanda und Sudan aufmachten, gab es noch eine leckere Stärkung, bestehend aus frischen Mangos, Avokados, Bananen, Marakujas uvm. Hier wurden diesmal nicht nur Schlaftechniken, sondern auch Esstechniken fotographisch festgehalten.
Vor dem Stadion fühlte es sich so an als wären wir mehr die Atraktion als, das eigentliche Spiel, das änderte sich aber, als wir unsere Plätze eingenommen hatten.
Die Begnung der Teams (Endstand 2:1 für Ruanda) hatte nicht wahnsinnig viele Highlights, abgesehen von der drei Toren, eins war aber sicherlich, dass unsere Reisegruppe plötzlich auf dem riesen Bildschirm im Stadion war. Einer der Schüler riss begeistert die Arme hoch und zeigte auf das Mainz05-Logo auf seiner super coolen Kappe.
Den Abend ließen wir in einer etwas interessanten Location ausklingen. Es lief Musik von Justin Biber bis ABBA im Hintergrung, aber nach etwas längerer Wartezeit hatten alle ihr essen und waren rundum glücklich.
Geschrieben von Arne E.
In dem muckeligen Bus der die Gruppe am abend zuvor auch am Flughafen abgeholt hatte, ging es auf eine sehr spannende Stadtrundfahrt mit
einem Zwischenstop in einem Centre, wo Straßenkindern traditionelle Tänze und Trommeln näher gebracht werden. Dort durften einige Schüler auch selbst mal Trommeln und Tanzen mussten sowieso alle.
Bevor wir uns zum packenden Länderspiel zwischen Ruanda und Sudan aufmachten, gab es noch eine leckere Stärkung, bestehend aus frischen Mangos, Avokados, Bananen, Marakujas uvm. Hier wurden diesmal nicht nur Schlaftechniken, sondern auch Esstechniken fotographisch festgehalten.
Vor dem Stadion fühlte es sich so an als wären wir mehr die Atraktion als, das eigentliche Spiel, das änderte sich aber, als wir unsere Plätze eingenommen hatten.
Die Begnung der Teams (Endstand 2:1 für Ruanda) hatte nicht wahnsinnig viele Highlights, abgesehen von der drei Toren, eins war aber sicherlich, dass unsere Reisegruppe plötzlich auf dem riesen Bildschirm im Stadion war. Einer der Schüler riss begeistert die Arme hoch und zeigte auf das Mainz05-Logo auf seiner super coolen Kappe.
Den Abend ließen wir in einer etwas interessanten Location ausklingen. Es lief Musik von Justin Biber bis ABBA im Hintergrung, aber nach etwas längerer Wartezeit hatten alle ihr essen und waren rundum glücklich.
Geschrieben von Arne E.
Day 1
15 Schüler/-innen, 3 Lehrer/-innen, 1 Land. Die Reise nach Rwanda began um 4.20 in der Früh am Mainzer Hauptbahnhof, wo sich einige Schüler- und Schülerinnen, sowie die drei beteiligten Lehrer trafen, um sich auf nach Frankfurt zu machen. Weitere stießen auf dem Weg dorthin dazu, bis wir schlussendlich gemeinsam am Check-In Schalter standen. Alle sind müde doch aufgeregt, währrend sich über die bisherigen Ferien ausgetauscht wurde. Nach einiger Wartezeit ging es nach Brüssel, um dort den Flieger nach Kigali, die Hauptstadt von Rwanda zu nehmen. Der Flug war entspannt, dank fast nicht existierender Turbulenzen und gutem Entertainment. Trotz der Länge und der quer über den Flieger verteilten Sitzplätze verging unsere heitere Stimmung nach wie vor nicht und es wurden verschieden Arten des Schlafens fotographisch festgehalten und ausgibig besprochen (siehe Anhang). Herr Michel nutzte die Gunst der Stunde um den Lernstoff der 12. Klasse (Erdkunde) zu wiederholen und uns, anhand von Life-Bilder, abermals über das ITC aufzuklären. Auch schön vom Flieger aus zu beobachten war der farbkräftige Sonneruntergang und die schöne und zugleich etwas beunruhigende Nacht, welche uns in den letzten Stunden des Fluges begleitete. Nachdem wir deprimiert über unseren Zielflughafen hinweggeflogen sind um in Burundi zu landen, wo einige Schülerinnen feststellen mussten, dass es keine Milch an Bord gibt, sind wir gegen 21 Uhrgelandet und durften unsere Zeit für unser Visum opfern. Der zuerst verloren geglaubte Rucksack wurde gefunden und das erste Treffen mit bekannten und unbekannten Gesichtern fand auf dem Parkplatz statt. Dort wartete unser Reisebus, welcher uns die nächsten Tage rumkutschieren wird. An Diesen durften wir uns auf der Fahrt zu unserem Hotel gewöhnen. Gleichzeitig wurden erste Eindrücke von der Stadt und ihren vielen Lichtern bei Nacht gesammelt. Angekommen in unserem Hotel wurden uns schnell die Zimmer, die zwar nicht spektauklär, dennoch gemütlich, sicher und vollkommend ausreichend sind, zugeteilt und wir richteten uns ein. Nach einer kleinen Lagebesprechung gingen alle beruhigt und gespannt auf die folgenden Tage ins Bett.
Geschrieben von Samuel K.
Geschrieben von Samuel K.
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